Am 03.07.2012 war Frau Professorin Heitzer in der Schule und hat dem Mathematik-LK in einem Vortrag die
Anwendung des Skalarproduktes bei der Komprimierung von Bildern oder Musik nahe gebracht.
Gemeinsam mit einer Studentin der RWTH-Aachen stellte Sie uns ein Verfahren zur Komprimierung von Bildern und Signalen – das sogenannte JPEG-Verfahren – vor. Zum Einstieg in dieses Thema wurde uns in einem Versuch anschaulich gemacht, wie Orthogonalität zu verstehen ist. So konnten wir zunächst die Grundlagen des Verfahrens anschaulich einsehen.
Da wesentliche Grundlagen des Verfahrens aus der Linearen Algebra/Analytischen Geometrie kommen, konnten wir sehr große Parallelen zu vorangegangenem Unterricht erkennen.
Anschließend wurde uns mit Hilfe einer Powerpointpräsentation Schritt für Schritt das JPEG-Verfahren erklärt. Die Professorin hat den Vortrag nachvollziehbar strukturiert und verständlich aufgebaut. Auch Fachbegriffe wurden immer verständlich erklärt, sodass wir alle gut folgen konnten. Außerdem wurden wir durch selbst zu rechnende Aufgaben gut in den Vortrag eingebunden.
Das JPEG-Verfahren wurde uns dann zum Schluss mittels eines interaktiven Arbeitsblattes auch in der Praxis gezeigt. Durch die Vorstellung dieses Verfahrens wurde uns gezeigt, dass die Mathematik ein Teil unseres alltäglichen Lebens ist. Dieses Verfahren kennen zu lernen war interessant und hat Spaß gemacht.
Mathe ist spannend und wichtig. Die Kluft zwischen Schule und Uni ist gar nicht so groß.